Es geht doch - endlich beginnt der Straßenbau!

 

Anfang März wurde im Melonensteig mit dem ersten Abschnitt des Straßenausbaus in unserer Siedlung begonnen und das könnte es auch schon wieder gewesen sein, denn wie uns der Vorsitzende Jürgen Renelt mitteilte, fehlen laut Herrn Spiza vom Tiefbauamt im Bezirksamt weitere finanzielle Mittel, um die Anbindung an den Finkenkruger Weg zu vollenden.


Trotzdem läßt sich feststellen, daß der nunmehr fast 10 Jahre währende Streit zwischen den Siedlern und dem Bezirksamt darüber, dass angeblich das Regenwasser von den Straßen nicht abfließen kann, vorerst beigelegt zu sein scheint. Wir betrachten es u.a. somit auch als einen Verdienst des Vereins und aller Personen, die darin maßgeblich tätig waren und es noch sind, dass unser jahrelanges Ringen für Straßenbefestigungen nun endlich belohnt wird.


Wer jetzt mal in den Melonensteig schaut, wird feststellen, daß dort binnen kurzer Zeit (3 Wochen!) eine Straße gebaut wurde, die ihresgleichen in der ganzen Siedlung sucht - SUPER! Auf der einen Seite befindet sich ein ca. 2m breiter Versickerungsgraben nebst diversen Ausweichstellen, in der Mitte ein ca. 3m breiter Drainasphalt und auf der anderen Seite eine sauber angelegte ca. 1m breite kleine Böschung. Der Asphalt liegt insgesamt ca. 3-5 cm tiefer als die Oberkante der Randsteine, so daß kleinere Mengen Regenwasser nicht gleich von der Straße wegfließen, überschüssiges Wasser versickert ohnehin im seitlichen Graben, zumal ein geringes Gefälle in diese Richtung weist.


Wir dürfen froh sein, endlich einen Anfang in Sachen Straßenbau zu erleben und hätten gern solche Provisorien auch im Löwenmaulsteig, Narzissenpfad, Orangensteig und Pflaumenpfad. Angesichts der kurzen Bauzeit dürften die Kosten doch nicht allzu hoch sein und um die Sache "abzurunden", wäre es wünschenswert, daß die zuvor genannten 6m breiten Straßen ebenso ausgebaut werden.


In diesem Sinne bleibt nur zu hoffen, daß das Bezirksamt Möglichkeiten finden wird, weitere Straßen unserer Siedlung zu befestigen und wir bedanken uns schon jetzt ganz herzlich bei den dafür Verantwortlichen des Bezirks, daß dem jahrzehntelangen Übel von Staub und Schlaglöchern nun scheinbar ein Ende gemacht wird.


Der Vorstand