Jahresberichte des Vereins Siemens-Siedlung Staaken


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Jahresbericht des Vorstandes
Geschäftsjahr 2000


Inhalt

1. Organisation / Verwaltung
1.1 Vorstand
1.2 Mitgliederentwicklung
1.3 Mitgliederversammlungen
1.4 Satzungsänderungen
Vorschläge zum kommenden Geschäftsjahr

2. Vereinsziele
2.1 Bebauungsplan
2.2 Straßenbreite
2.3 Verkehrsanbindung
2.4 Jugendarbeit / Vereinsheim
2.5 Grünflächen / Bunkerberg
2.6 Veranstaltungen



1. Organisation / Verwaltung

1.1 Vorstand
Der Vorstand wurde auf der letzten Jahreshauptversammlung am 12.03.2000 gewählt. Die Funktionen der 5 Beisitzer wurde im Vorstand wie folgt geregelt:

Martin Breibert - Jugendarbeit
Eberhard Kaduk - Bau-und Verwaltung
Martin Lamberty - Stellvertreteder Schriftführer
Giesela Ringel - Veranstaltungen
Nancy Ringel - Schriftführer
Michael Warias - Gerätewart

Der Vorstand traf sich regelmäßig um die anstehenden Fragen zu besprechen und eine gemeinsame Haltung gegenüber dem Bezirksamt ( BZA ) festzulegen. Im Laufe des Jahres gab es einige Meinungsverschiedenheiten, die zu den Rücktritt von Eberhard Kaduk führten. Michael Warias ist aus der Siedlung weggezogen und aus dem Verein ausgetreten. Bei der letzten Mitgliederversammlung überraschte uns auch Maggie Schneider mit ihrem Rücktritt.
Der Vorstand dankt ihnen für ihre jahrelange Mitarbeit , die geleistete Arbeit und bedauert ihr Ausscheiden.
Der Vorstand eines Vereins sollte auch die verschiedenen Meinungen, die bei den Mitgliedern vorhanden sind, wieder spiegeln. Vielleicht läßt sich das bei der nächsten Wahl erreichen.
Wir haben festgestellt, daß es sich mit einem kleineren Gremium effektiver arbeiten läßt. Eine Zahl von 6-7 Vorstandsmitgliedern hat sich als optimal herausgestellt.
Durch die erschienenen Infoblätter wurden die Mitglieder auch außerhalb der Mitgliederversammlungen über die Vereinsaktivitäten unterrichtet.

1.2 Mitgliederentwicklung
Mitgliederstand per 01.01.2001: 102 verteilt auf 78 Haushalte.
Abgänge bis zum 31.12.2000: 24
Davon 16 Austritte, 6 verzogen, 2 verstorben.
Aufnahmen bis zum 31.12.2000: 2

Uns bekannte Gründe für Austritte:
- Es wird bemängelt, daß die Kultur im Umgang miteinander nicht dem entspricht ,was sie sich als Mitglied in einem Siedlerverein vorgestellt haben.
Wir sind ein Siedlerverein und keine politische Organisation
- Ziele des Vereins stehen nicht mit den eigenen Wünschen im Einklang.
- Beiträgshöhe

1.3 Mitgliederversammlungen
Der Vorstand hat satzungsgemäß zwei Mitgliederversammlungen durch geführt. Die Versammlungen fanden weiterhin in der Kirche an der Hauptstraße statt. Zusätzlich fand auf Initiative von Mäggi Schneider eine außerordentliche Mitglieder Versammlung statt. Die Tagesordnungen, Protokolle und Teilnehmerlisten sind beim Schriftführer einzusehen.

1.4 Satzungsänderungen
Auf der Jahreshauptversammlung am 12.03.2000 wurden verschiedene Satzungsänderungen beschlossen. Diese hat der Vorstand über unseren Notar beim zuständigen Vereinsgericht eingereicht. Sie sind von dort bestätigt und damit gültig.
Bei der Abschrift der Vereinssatzung ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Unter § 6.1 ist die Dauer der Wahlperiode nicht geändert worden. Es muß heißen: .... für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wir bitten Euch, dies in Eurer Satzung zu ändern.
Wir haben den Eidruck, daß die Satzung einen guten Stand erreicht hat, so daß z.Zt. keine Notwendigkeit für Änderungen besteht.

2. Vereinsziele

2.1 Bebauungsplan VIII-356
Der Vorstand hat in weiteren Verhandlungen am Runden Tisch diverse Verbesserungen erreichen können. So wurde erreicht, daß außerhalb der festgelegten Bebauungsgrenze ein zusätzlicher Wintergarten von 15qm errichtet werden darf. Dies ist besonders für diejenigen Siedler vom Vorteil, die zur DDR Zeit übliche Anbauten haben und nicht aufwendig anbauen wollen. Die diversen Änderungen bez. Klarstellungen haben wir Euch per Infoblatt mitgeteilt und auf den Mitgliederversammlungen erläutert.

2.2 Straßenbreite
Hier gab es und gibt es immer noch die meisten Probleme. Der überwiegende Teil der Mitglieder möchte nach wie vor die Beibehaltung der jetzigen Straßenbreiten. Der Vorstand hat sich bei allen Sitzungen am R.-Tisch sowie bei allen Gesprächen mit dem BZA für die Beibehaltung der jetzigen Straßenbreiten eingesetzt.
Wir geben Euch nachstehend die wörtliche Formulierung aus dem Protokoll zur 7. Planungssitzung wieder:
Die Festsetzung des Bebauungsplanes bedeutet nicht automatisch den sofortigen Endausbau der Straßen. Dies geschieht erst dann, wenn der Bezirk die notwendigen Finanzmittel bereitstellen kann, um die Ausbaukosten zunächst vorzustrecken und um dauerhaft diejenigen 10 % der Ausbaukosten zu zahlen, die nicht nachträglich als Erschließungsbeiträge von den Anliegern gefordert werden können. Auf Grund der momentan prekären Finanzlage des Landes Berlin ist der Endausbau der Straßen somit nicht abzusehen und kann sogar Jahrzehnte auf sich warten lassen.
Wenn in nicht absehbarer Zeit der Endausbau der Straßen ansteht, so kann das Tiefbauamt hinter den Festsetzungen des Bebauungsplanes zurückbleiben und wird prüfen, ob der Ausbau tatsächlich in der Breite von 6m erfolgen muß. Falls Rahmenbedingungen einen Ausbau innerhalb der bestehenden 4m Breite ermöglichen, so wird auf den Ankauf der notwendigen Flächen oder die Einleitung von entsprechenden Enteignungsverfahren verzichtet. Die Tatsache, daß die Festsetzung der Straßenbreite von 6m dem heutigen Erkenntnisstand entspricht und die Absicht, möglichst hinter den Festsetzungen des Bebauungsplanes zurückzubleiben, wird in der Begründung zum Bebauungsplan dokumentiert werden. Die Siedler behalten sich Klagen im Falle von erforderlichen Enteignungen vor.
Durch diesen Originaltext wollen wir die für Euch notwendige Transparenz um den Stand der Verhandlungen darstellen.
Es ist weiterhin unser Bemühen dem BZA nachzuweisen, daß eine korrekte Regenwasserentwässerung auch auf 4m breiten Straßen möglich ist.

2.3 Verkehrsanbindung
Der Vorstand hat sich für das Festschreiben der Verkehrsanbindung an den Finkenkruger Weg eingesetzt. Uns wurde zugesagt, dies in der textlichen Fassung des Bebauungsplanes aufzunehmen. Hierzu sowie zum Zustand der Straßen sind wir weiterhin mit dem Tiefbauamt im Gespräch.
Die Überfahrung des ehemaligen Grezstreifens in Verlängerung des Narzissen Pfades und des Löwenmaul Steiges wird vom BZA weiterhin akzeptiert. Ein Ausbau ist z.Zt. nicht abzusehen, da neben den fehlenden Finanzmitteln auch die Eigentumsfrage noch nicht geklärt ist.

2.4 Jugendarbeit / Vereinsheim
Bedingt durch den Umbau des Vereinsheimes ist eine Jugendarbeit im Vereinsheim zur Zeit nicht möglich.
Dank der tatkräftigen Hilfe von unseren Mitgliedern Fritz Ventz und Norbert Erhardt geht der Ausbau zügig voran. So wurden in der zurückliegenden Zeit neue Fenster Sowie eine neue Tür eingebaut. Auch mit dem Elektoanschluß sind wir dank der Unterstützung von Klaus Ratzmann fertig geworden. Der Hausanschluß, Die Zählertafel mit Verteilung und Sicherungen ist angebracht.
Durch das Herausnehmen einer Zwischenwand ist der Aufenthaltsraum erheblich größer geworden. Die Außenwände sind mit Glaswolle isoliert und mittels Rigips verblendet. Auch das Dach wird repariert und isoliert.
Trotz aller Mühe ist noch viel Arbeit zu leisten und auch weitere Kosten kommen auf uns zu bis ein Stand erreicht ist mit dem wir zufrieden seien können.

2.5 Grünflächen / Bunkerberg
Der Bunkerberg stellte in der Vergangenheit immer wieder ein Problem dar.
Durch das erfolgte Auslichten der Sträucher sowie das Sperren der Zufahrt über die Rodelbahn ist eine gewisse Beruhigung eingetreten. Trotzdem haben wir uns immer wieder Sorgen gemacht, da auch einige Jugendliche versuchten, sich Zugang zum Bunker zu verschaffen. Entsprechende Hinweise an das BZA führten zu keiner Veränderung der Situation.
Der Vorstand hat daraufhin versucht die Zuständigkeit für diese Altlast zu klären. Nach Gesprächen mit der Oberfinanzdirektion Berlin (OFD) hat diese die Verantwortung übernommen. Von ihr wurde ein Sachverständiger beauftragt, die erforderlichen Maßnahmen festzulegen. Es fand eine Besichtigung durch den Sachverständigen statt. Er erstellt für die OFD ein Gutachten. Sein Vorschlag ist, alle sichtbaren Betonteile und Mauern abzutragen. Die vorhandenen Löcher werden dann mit ca. 15 LKW –Ladungen mit Mutterboden verfüllt.
Anfang April findet ein zweiter Ortstermin gemeinsam mit dem Grünflächenamt, OFD, Sachverständigen und uns statt.
Auch dieser Fall zeigt uns wieder, daß wir ständig die Initiative ergreifen müssen, wenn wir etwas erreichen wollen.

2.6 Veranstaltungen


Der Vorstand

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