Jahresberichte des Vereins Siemens-Siedlung Staaken


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Jahresbericht des Vorstandes
Geschäftsjahr 2001


Inhalt

1. Organisation / Verwaltung
1.1 Vorstand
1.2 Mitgliederentwicklung
1.3 Mitgliederversammlungen

2. Vereinsaktivitäten
2.1 Bebauungsplan
2.2 Straßenbreiten
2.3 Verkehrsanbindung der Siedlung
2.4 Bunkerberg
2.5 Vereinsheim
2.6 Veranstaltungen



1. Organisation / Verwaltung

1.1 Vorstand
Auf der JHV vom 30.03.2001 wurde der Vorstand durch Wahlen ergänzt. Siehe Protokoll der JHV.
Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Jürgen Renelt
2. Vorsitzender: Martin Breibert
Schatzmeister: Uwe Neuber
Schriftführerin: Nancy Ringel
1. Beisiter: Giesela Ringel
2. Beisitzer: Markus Lamberty
3. Beisitzer: Bernd Günther

Der Vorstand traf sich regelmäßig um die anstehenden Fragen zu besprechen und eine einheitliche Meinung zu erarbeiten.
Im Laufe des Jahres trat Markus Lamberty von seinem Amt zurück und gleichzeitig aus dem Verein aus. An seiner Stelle wurde vom Vorstand unser Mitglied Fritz Ventz kommissarisch als Beisitzer eingesetzt.
Durch verschiedene Infoblätter und Aushänge in unseren Schaukästen wurden die Mitglieder auch außerhalb der Mitgliederversammlungen über die Vereinsaktivitäten informiert. Durch die berufsbedingte Überlastung der Schriftführerin konnte leider der hohe Stand an Infoblättern des Vorjahres nicht aufrechterhalten werden. In Zukunft werden die wichtigsten Informationen nur noch in den Schaukästen veröffentlicht.

1.2. Mitgliederentwicklung

1.3. Mitgliederversammlungen
Der Vorstand hat satzungsgemäß zwei Mitgliederversammlungen durchgeführt. Die Versammlungen fanden wie immer in der Kirche an der Hauptstraße statt. Die Tagesordnung und die Protokolle sind bei der Schriftführerin einzusehen.

2. Vereinsaktivitäten

2.1. Bebauungsplan
Der Vorstand hatte laufenden Kontakt zum Stadtplanungsamt. So wurden wir auch von der Neuauslegung des B.-Planes unterrichtet. Wie uns vom Amt zugesagt, haben wir auch ein Exemplar der Auslegungsunterlagen erhalten. Der Vorstand hat den B.-Planentwurf durchgearbeitet. Eine Kurzfassung wurde in unseren Schaukästen ausgehängt. Ferner informierte der Vorstand über den Termin der Auslegung.
Was das Bauvolumen angeht haben, wir volle Übereinstimmung mit den Absprachen am Runden-Tisch festgestellt.
Am 11.12.2001 trat der Stadtentwicklungsausschuß in einer öffentlichen Sitzung zusammen und befaßte sich mit dem Auslegungsergebnis. Vertreter des Vorstandes nahmen an der Sitzung teil. Die Breite der Straßen wurde auf dierer Sitzung nicht behandelt. Der Ausschuß akzeptierte den P.-Plan und beschloß die Planungsreife. Das bedeutet, daß Baugenehmigungen nach den Richtlinien des B.-Planes schon jetzt erteilt werden können.

2.2. Straßenbreiten
Bei den Straßenbreiten blieb das Stadtplanungsamt bei seiner Auffassung, daß 4.00m breite Straßen nicht ausreichen und beharrte auf seiner Planung von 6.00m breiten Straßen. Dies führte zu erheblicher Unruhe bei den Bewohnern der Siedlung.
Der Vorstand hatte im Namen unserer Mitglieder Stellung genommen und ausdrücklich auf unsere vielfachen Befragungen zu diesem Thema hingewiesen. Die Umfrageergebnisse hatten wir immer dem BZA mitgeteilt.
Nachdem uns das BZA mitteilte, daß unser Schreiben nur als zwei Meinungen gewertet wird und einige mißverständlich Schreiben in der Siedlung kursierten, hat sich der Vorstand entschlossen, zu den zwei Kernfragen ( Höher bauen um max. 1.00m sowie die Verbreiterung der Straßen) eine eigene Umfrage zu starten. Das Ergebnis war eine überwältigende Zustimmung zum Anheben des Daches und eine komplette Ablehnung der Straßenverbreiterung. Diese Unterschriften Sammlung wurde dem BZA übergeben.
Am 08.01.2002 fand eine weitere Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses statt. Auf dieser Sitzung wurde über die Straßenbreiten gesprochen. Der Vorstand informierte auch die Interressengemeinschaft für die Beibehaltung der Straßenbreiten von dieser Sitzung. Bei solchen Sitzungen hat das Publikum kein Rederecht. Auf unsere Bitte hin hat Herr Schulz von der SPD den Vorsitzenden des Ausschusses um ein Rederrecht für den Vorstand der Siemenssiedlung gebeten. Dieses wurde uns eingeräumt aber auf 3 Min. begrenzt. In der Kürze der Zeit konnten wir nur auf die wesentlichsten Punkte eingehen. Danach fand eine ausführliche Diskussion statt, in der Herr Göllner vom Stadtplanungsamt die Auffassung des BZA erläuterte. Ein formeller Beschluß wurde vom Ausschuß nicht gefaßt.

2.3. Verkehrsanbindung der Siedlung
Immer wieder haben wir das BZA auf die Problematik der Anbindung unserer Siedlung an das umliegende Straßennetz hingewiesen. So ist im B.-Plan die Anbindung an den Finkenkrugerweg über den Narzissenpfand und Löwenmaulsteig aufgenommen worden. Die bis dahin unstrittige Verbindung zwischen dem Pfaumenpfad und dem Ferbitzer Weg wurde kurz vor Auslegung des B.-Planes gestrichen und am Ende des Plaumenpfades wurde ein Wendehammer geplant. Durch unseren Einspruch wurde die Verbindung wieder aufgenommen.
Wann allerdings eine Umsetzung der Planung erfolgt, ist bei der derzeitigen Haushaltslage nicht abzusehen. Das trifft auch auf eventuelle Straßenverbreiterungen zu.

2.4. Bunkerberg
Von dem von der Oberfinanzdirektion eingesetzten Gutachter wurde vorgeschlagen, die sichtbaren Betonteile abzutragen und mit Erde abzudecken. Diese Arbeiten wurden im Laufe des Jahres durchgeführt. Wir hatten uns zwar etwas mehr von der Aktion versprochen, aber auch hier merkte man, wie die öffentliche Hand spart. Die OFD ist nur verpflichtet Gefahrenstellen zu beseitigen.
Auf jeden Fall ist der Anblick der häßlichen Betonteile beseitigt.

2.5. Vereinsheim

2.6. Veranstaltungen

Der Vorstand
Jürgen Renelt, Martin Breibert

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