Jahresberichte des Vereins Siemens-Siedlung Staaken


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Jahresbericht des Vorstandes
Geschäftsjahr 2002


Inhalt

Jahresbericht des Vorstandes Geschäftsjahr 2002 Inhalt 1. Organisation/ Verwaltung 1.1 Vorstand 1.2 Mitgliederentwicklung 1.3 Mitgliederversammlungen 2. 2. Vereinsaktivitäten 2.1 Bebauungsplan 2.3 Altverein 2.4 Vereinsheim 2.5 Veranstaltungen 3. Kassenbericht 3.1 Kassenstand 3.2 Finanzplan für 2002 Zu1.1) Vorstand Auf der JHV vom 22.03.2002 wurde der Vorstand durch Wahlen ergänzt. Siehe Protokoll der JHV. Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Jürgen Renelt 2. Vorsitzender Martin Breibert Schatzmeister Uwe Neuber Schriftführer Klaus Schweizer 1. Beisiter Giesela Ringel 2. Beisitzer Elke Redlin- 3.Beisitzer Bernd Günther 4. Beisitzer Fritz Ventz Der Vorstand traf sich regelmäßig um die anstehenden Fragen zu besprechen und eine einheitliche Meinung zu erarbeiten. Durch verschiedene Aushänge in unseren Schaukästen wurden die Mitglieder auch außerhalb der Mitgliederversammlungen über die Vereinsaktivitäten informiert. Wegen des hohen Zeitbedarfs konnten leider keine Infoblätter erstellt werden. Wir werden aber in Zukunft wichtige Informationen weiterhin in den Schaukästen zur Kenntnis bringen. Zu1.2.) Mitgliederentwicklung ( Uwe) Zu1.3.) Mitgliederversammlungen Der Vorstand hat satzungsgemäß zwei Mitgliederversammlungen durchgeführt. Die Versammlungen fanden wie immer in der Kirche an der Hauptstraße statt. Die Tagesordnung und die Protokolle sind bei der Schriftführerin einzusehen. Zu2.1) Bebauungsplan 2.11 B-Plan Der Vorstand hatte laufenden Kontakt zum Stadtplanungsamt. Leider hat es keine Fortschritte gegeben, da bei der Breite der Straßen eine Patt- situation eingetreten ist. Der Stadtplanungsausschuß der BVV hatte die Planungsreife festgestellt. Daraufhin hat ein Siedler eine Baugenehmigung erhalten. Trotz Feststellung der Planungsreife muß jedes neue Bauvorhaben durch den Stadtplanungsausschuß genehmigt werden. Dies bedeutet, daß weiterhin bei Genehmigungen mit Zeitverzögerungen gerechnet werden muß. Für den südlichen Teil unserer Siedlung beginnen jetzt erst die Planungen für den zu erstellenden B-Plan. Nach unseren Absprachen mit dem BZA soll eine Gleichbehandlung beider Siedlungshälften erfolgen. Da aber die Grundstücke teilweise anders geschnitten sind, müssen Anpassungen an diese Gegebenheiten erfolgen, um Ungerechtigkeiten auszuschließen. Zu2.12) Straßenbreiten Bei den Straßenbreiten blieb das Stadtplanungsamt bei seiner Auffassung, daß 4.00m breite Straßen nicht ausreichen und beharrte auf seiner Planung von 6.00m breiten Straßen. Auch zum Thema Straßen hatten wir ständigen Kontakt mit dem BZA, um unsere Forderung durchzusetzen. Unsere Auffassung liegt dem BZA schriftlich vor. Anschließend an unsere Mitgliederversammlung am 22.03.2002 , auf der zu o.g. Thema ausführlich durch Uwe Neuber und Michael Huber berichtet wurde, fanden in den folgenden Monaten eine Reihe von weiteren Treffen und Aktivitäten statt. Hier die wesentlichsten Ergebnisse: April 2002: Die IG wendet sich erneut an den Baustadtrat und erklärt das Verhalten während der BVV und bittet um einen weiteren Termin zur Erörterung der offenen Fragen. Dieser wird für den 20.April anberaumt. Zur Vorbereitung wurden umfangreiche Recherchen betrieben: Welche technischen Alternativen bieten sich, welche Kosten würden auf die Siedler zukommen u.s.w.. Die IG findet einen Straßenbau – Ingenieur Hr. Dr. Siecker , der sich bereiterklärt , eine techn.Innovation dem Bezirk vorzustellen, die in unserer Siedlung einsetzbar wäre. Es wurde eine Tischvorlage erarbeitet und von Hr. Dr. Siecker eine Präsentation erarbeitet. An der Gesprächsrunde nehmen Vertreter der Ämter, der Fraktionen und der IG teil. Von der technischen Lösung und der Präsentation sind die Anwesenden begeistert , ebenso von der Tischvorlage und unserer Argumentation. Nur das Rechtsamt und das Tiefbauamt sind jetzt der Meinung , nicht die Regenentwässerung sei das Problem , sondern die kürzlich für Berlin eingeführte EAE ( Empfehlung für den Ausbau von Erschließungsstraßen ). Gemeinsam wird von uns daraufhin gefordert, der Bezirk möge sich mit der Senatsverwaltung in Verbindung setzten und konkret folgende Frage klären : Genehmigt die Senatsverwaltung die Festsetzung des B-Planes auch mit den derzeitigen Straßenbreiten, ja oder nein ? Die Frage ist noch offen. Juni 2002: Das Spandauer Volksblatt berichtet unter dem Titel „Gute Aussichten für die Siemenssiedler“, daß Senator Peter Strieder die derzeitigen Straßenbreiten akzeptiert. Oktober 2002: Vertreter von IG und Verein besuchen eine Veranstaltung des neuen Bundestagsabgeordneten Sven Schulze(SPD), der sich weiterhin für unsere Belange einsetzt. Im Bezirk liegt unser B-Plan offenbar auf Eis. Juni 2003: Am 3.Juni 2003 findet im Stadtentwicklungsausschuss eine erneute Diskussion zu unserem B-Plan statt. Zwischenzeitlich trafen sich die Mitglieder der IG zur Abstimmung des weiteren gemeinsamen Vorgehens. Wir haben uns, wie in der MV beschlossen mit ca.50% an den Anwaltskosten beteiligt. Das BZA hatte eine Anfrage an die Senatsverwaltung gestellt, ob die 4m Straßen genehmigt werden können. Die Antwort war für das BZA nicht eindeutig. Unserer Meinung nach will keine Verwaltung die Verantwortung übernehmen. Der Bezirk bleibt bei seiner Auffassung. Die Begründung zum B-Plan muß lt. Herrn Marten überarbeitet werden. Es ist geplant, den B- Plan noch vor der Sommerpause in die BVV zu bringen, damit er danach zur Prüfung an die Hauptverwaltung gehen kann. Ob der Zeitplan eingehalten wird, ist sehr fraglich. Zu2.3) Verkehrsanbindung der Siedlung Immer wieder haben wir das BZA auf die Problematik der Anbindung unserer Siedlung an das umliegende Straßennetz hingewiesen. Eine Absicherung unserer Forderungen durch Umsetzung in angrenzende B-Pläne ist bis jetzt nicht erfolgt. Wir müssen also weiterhin die Situation verfolgen und aufpassen, daß nicht gegen unsere Interessen verstoßen wird. 2.3) Vereinsvermögen alt Hier ist im Augenblick noch alles im Fluß. Das Amtsgericht Charlottenburg hat uns nicht als Berechtigten anerkannt. Wir haben durch intensive Nachforschungen das Bestehen des Vereines über die Zeit nach 1945 bis zur Wende nachgewiesen. Gegen den Beschluß des Amtsgerichts haben wir durch unseren Rechtsanwalt Einspruch eingelegt und die bekannten Fakten an das Landgericht geschickt. Eine persönliche Stellungnahme zu dem Thema von seiten des Vorstandes hat das Gericht abgelehnt. Wir müssen alles schriftlich über unseren Rechtsanwalt an das LG. einreichen. Zu2.4) Vereinsheim Unser Vereinsheim im Distelpfad 1 hat viele Ausbauarbeiten erlebt. Die Wände und die Decke wurden mit Isolationsmaterial gefüllt und mit Rigips verkleidet. Danach wurden noch schöne Deckenplatten angebracht. Natürlich musste davor die gesamte Elektrik erneuert und ausgebaut werden. Nun haben wir genügend Lampen und Steckdosen: zur Freude der fleißigen Hände, die nun genug sehen und sogar bei der Arbeit Musik hören können. Das Vereinshaus musste einen wirklich nötigen Außenanstrich bekommen. Dieser wurde mittels Spritztechnik angebracht. In der neuen Küche kann nicht nur Kaffee gekocht werden. Sie ist vom großen Vereinsraum mit einer Schwingtür getrennt und lässt den Ausbaustil in Holz erahnen. Sogar die Toilette ist vorbereitet, wenn wir uns an den öffentliche Kanal anschließen können, kann diese benutzt werden. Die letzte Bauaktivität war das Schlagen eines Brunnens. Viel ist passiert im letzten Jahr: die gerade beschriebenen Arbeiten und natürlich immer wiederkehrende Aktivitäten wie Rasen mähen, putzen und das Grundstück in Ordnung halten. 2.5. Veranstaltungen Obwohl unser Partyteam zur Zeit nicht aktiv ist, sind doch einige Aktivitäten erfolgt. Ein großer Erfolg war unser Grillfest anlässlich der Ausbauvorstellung unseres Vereinshauses. An einem schönen Nachmittag kamen ca. 25 Vereinsmitglieder mit vielen Kindern. Seit November 2002 findet regelmäßig einmal im Monat für Interessierte ein Preisskat statt. Monat für Monat nehmen ca. 15 Spielfreudige daran teil. An einer großen Unratbeseitigungsaktion beteiligten sich einige Mitglieder und brachten dadurch unsere Außenanlage wieder auf Vordermann. Leider finden zur Zeit keine größeren Feste mehr statt. Das findet der Vorstand sehr schade. Das Sommerfest wie auch Halloween, erfreuten sich großer Beliebtheit und waren über unsere Siedlung hinaus bekannt. Leider nahmen immer weniger Vereismitglieder daran teil. Wir würden diese Traditionen gerne wieder beleben. Zu3.1) Kassenbericht Siehe Anhang Zu3.2) Finanzplan Siehe Anhang Der Vorstand Jürgen Renelt Martin Breibert

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