Baumbestand auf der Festwiese


In dem Bereich Festwiese und Bunkerberg sind sehr viele Bäume. Da wir vom Vorstand die Befürchtung haben, dass von den Bäumen eine Gefährdung ausgehen könnte, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, uns fachmännisch beraten zu lassen.

Nach ausführlichen Gesprächen mit dem Grünflächenamt wurde uns angeboten, die Bäume durch den verantwortlichen Fachmann des Bezirks begutachten zu lassen.
Dieses Angebot haben wir dankend angenommen.

Am 17.1.2012 fand die Besichtigung statt. Von unserer Seite waren Elke und Jürgen dabei. Es war für uns eine hochinteressante Angelegenheit. Wir waren von der Fachkompetenz beeindruckt. Herr Hartwig vom Grünflächenamt hat uns bei jedem Baum erklärt, warum dessen Standsicherheit nicht mehr gegeben ist.

In einem Fall hat er den Baum detaillierter untersuchen müssen um sich Klarheit zu verschaffen. So wurde eine Kernbohrung durchgeführt. Diese ergab, dass der Baum, in diesem Fall eine Linde, zu großen Teilen im Kern die Weißfäule hat. Da sie aber noch nicht zu weit fortgeschritten ist, kann man es verantworten, diesen Baum zu erhalten. Allerdings muss er einmal im Jahr überprüft werden.

Dies soll nur ein Beispiel sein, denn es sind auch noch andere Bäume wiederholt zu kontrollieren. Wir waren aber bemüht, das Fällen von Bäumen auf ein Minimum zu begrenzen.

Die zu fällenden Bäume wurden farblich gekennzeichnet. Beim Grünflächenamt wird vom Verein die Fällgenehmigung für diese Bäume beantragt.

Wir hoffen, Euch die Beweggründe näher gebracht zu haben, denn alle Haftungsfragen liegen immer beim Grundstückseigentümer. Dies gilt auch für Eure eigenen Grundstücke und nicht nur für öffentliches Gelände.

Wir hoffen, Euch eine Erklärung für die notwendigen Arbeiten gegeben zu haben. Für Fragen der Mitglieder steht Euch der Vorstand jederzeit zur Verfügung.

Euer Siedlungsvorstand
Jürgen Renelt
17.01.2012


Nachtrag


Um alle Aspekte des Naturschutzes zu beachten, fand am 13.2. noch einmal eine Begutachtung der Bäume aus Sicht des Naturschutzamtes statt.
Hierbei wurde neben der Sicherheit auch die Belange des Naturschutzes betrachtet.
Dies führte zu einigen Änderungen.
So werden 2 Pappeln nur um die Hälfte eingekürzt um die im Baum vorhandenen Höhlen für die Tierwelt zu erhalten. So benutzen mitunter im Sommer Fledermäuse diese Höhlen als Schlafplatz. Bei der Birke gegenüber vom Bunkerberg und der großen Robinie auf der Festwiese sind wir so verblieben, dass sie vorerst nicht gefällt werden. Wir müssen sie aber in Zukunft auf ihre Sicherheit hin beobachten.
Die Robinien auf der Westseite des Bunkerberges müssen dagegen gefällt werden.
Die Wurzeln sollen im Erdreich verbleiben da sie den Hang sichern und auch wieder Ausschlagen.

Euer Siedlungsvorstand
Jürgen Renelt
13.02.2012


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