News: Vereins-Info 2006/4


Liebe Bewohner der Siemens-Siedlung Staaken!

In der vorigen Info hatte wir Sie darüber informiert, dass die Straßen und Anlagen aus dem ehemaligen Vereinsbesitz wieder in den Besitz des Vereins Siemens-Siedlung Staaken e.V. übergehen. Die sich hierdurch ergebende Verhandlungsposition hat unter anderem dazu geführt, dass der Vorstand des Vereins in der Zwischenzeit Gespräche mit Vertretern des Bezirksamts Spandau geführt hat. Wir möchten im folgenden von einem Gespräch berichten, das am 12.05.06 im Bezirksamt zwischen den Herren Stadtrat Röding, Ltr. Tiefbauamt Spitza und Herren vom Verein, Vors. Renelt, Neuber und Krüger stattfand.

Anlass zu der Sitzung ist die derzeitige Situation, dass unsere Siedlung infolge der großen Trockenheit (wie in jedem Jahr) buchstäblich im Staub versinkt. Dabei haben wir gegenüber dem Bezirksamt mit aller Deutlichkeit und Klarheit darauf verwiesen, dass dieser Missstand durch Aufbringen einer vermutlich ungeeigneten Schüttung selbst verschuldet wurde. Andererseits sei das Recht auf Gesundheit der Anwohner höher einzustufen als das häufige (und zwecklose) Glattschieben der Straßen, zumal hierdurch einige Autofahrer veranlasst sind, noch schneller zu fahren und dadurch noch mehr Dreck aufzuwirbeln.

Anmerkung: Vielleicht ist mittlerweile auch schon den betreffenden Siedlerinnen und Siedlern aufgefallen, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 10 nicht als Willkürakt zu betrachten ist, sondern als eine Möglichkeit, den Staubanfall im Sommer und die Verschmutzungen durch Schlamm in Regenzeiten zu begrenzen. Falls das nicht möglich ist, sollte mal nach den Ursachen geforscht werden; vielleicht ist auch der Blutdruck zu hoch!?

Im Verlauf des Gesprächs im Bezirksamt haben die Herren Röding und Spitza betont, dass sie zwar um Abhilfe bemüht sind, jedoch scheint es hierfür nicht allzu rosig auszusehen. Eine genannte, mögliche Lösung wäre das Abtragen des vorhandenen, fragwürdigen Schüttbelages und das Auftragen einer weniger staubhaltigen und damit weniger ungesunden Schüttung. Als eine weitere Möglichkeit wurde das Aufbringen eines Asphaltbelages in den „Hauptstraßen“ auf einer Breite von 3m (die restlichen 2,5-3m dienen dann als Versickerungsfläche) genannt.
Die zuletzt genannte Variante ist sicherlich die beste, jedoch ergab sich zunächst die Frage nach der Versickerungsfähigkeit des Bodens von Regenwasser unmittelbar neben dem Asphaltbelag sowie nach den entstehenden Kosten. Wir haben, zumal es sich dabei um ein Provisorium handeln soll, darauf hingewiesen, dass die Siedlung nicht an Luxuslösungen interessiert ist, um die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Hinsichtlich der breiteren „Hauptstraßen“ ist eigentlich jede Diskussion darüber, wer denn die breiteren Straßen hauptsächlich benutzt, überflüssig, denn es gibt kaum einen Anwohner in der Siedlung, der nicht über die breiteren Zufahrtsstraßen fahren muss, um zu seinem Grundstück zu gelangen, egal ob er an einer 4m oder 6m breiten Straße wohnt. Es braucht deshalb auch darüber keinen Streit zu geben; denn sollte sich der eine oder andere benachteiligt fühlen, weil er an einer 4m breiten Strasse wohnt und deshalb vor seinem Grundstück nicht parken kann, so ist dem entgegenzuhalten, dass die Anwohner an den 6m breiten Straßen ein relativ großes Verkehrsaufkommen zu erdulden haben; im Grunde genommen wären alle Grundstücke auch ausreichend groß, um auf ihnen Parkflächen einzurichten.

Was den „Gesundheitswert“ des Straßenbelages anbelangt, wird in den nächsten Tagen ein Sachkundiger vom Amt die Straßen in Augenschein nehmen und bezüglich der Regenwasser-Versickerungsfähigkeit sollen Anfang Juni Bodenmessungen durchgeführt werden. Zu letzterem wurde im Bezirksamt vom Vorstand deutlich gemacht, dass für den Fall, dass die Versickerungsfähigkeit des Bodens keine Asphaltierung zulassen würde, die Schuld eindeutig bei den Verantwortlichen zu suchen sei, die jahrelang wiederholt den Auftrag dazu erteilt haben, die Straßen zu beschütten und … was soll man dazu sagen … zu verdichten(!).

Noch ein abschließendes Wort in eigener Sache; die Firma Stahlbau Barthel war so großzügig und hat dem Verein zwischenzeitlich zwei Fußballtore gespendet und diese im Wäldchen an der Festwiese am Löwenmaulsteig aufgestellt – vielen herzlichen Dank für Material und Arbeit! Es darf also schon mal für die „WM“ (=Waldmeisterschaft) trainiert werden, das Gras wäre ggf in Eigenregie vorher zu stutzen.

Getreu dem Motto „Wir lassen nichts versickern!“, werden wir in unserer nächsten Info über die Untersuchungen zur Versickerungsfähigkeit der Straßen berichten und planen bis dahin auch eine Zusammenkunft im Freien.

Sollten Sie jedoch zwischenzeitlich Fragestellungen oder Anregungen für uns haben, möchten wir Sie - wie immer - herzlich bitten, diese einfach auf einem Zettel formlos an uns zu richten; dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

1) Herr Uwe Neuber, Hahnenfußpfad 21,
2) Vereinsadresse: Ringel, Christrosensteig 14 oder
3) www.siemens-siedlung-staaken.de , dort: Kontakt…Ihre Nachricht online !

Wir wünschen Ihnen bis auf weiteres alles Gute und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Vereinsvorstand

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